Menschentypen

Schon lange ist die Psychologie eine meiner Leidenschaften.

Ich habe in meinem Berufsleben, bei Freundschaften und zufälligen Begegnungen gelernt,  mein Gespür für Menschen zu verfeinern. Gelernt, Menschen zu beobachten, gelernt, Menschen einzuschätzen. Das Verstehen der Körpersprache gehört dabei genauso dazu, wie das Verhalten der Menschen in meinem Umfeld zu betrachten. Manchmal helfen auch kleine Experimente.

Bei vielen lag ich richtig, bei manchen musste ich meine Meinung revidieren, wie ich den Mensch hinter einer Fassade erst einmal richtig kennengelernt habe, vereinzelt habe ich aber auch spät erkannt, welchen Menschen ich da vor mir habe.

Aber… man lernt ja auch nie aus.

Ich habe mich im folgenden mit ein paar interessanten Menschentypen befasst, nicht jedem möchte man nahe sein…

…wird fortgesetzt…


1. Menschen mit soziopathischen Verhaltensmustern

Laut einer amerikanischen Studie der Psychologin Martha Stout sind 4% der amerikanischen Bevölkerung zumindest mit soziopathischen Verhalten auffällig. Soziopathe ist ein Krankheitsbild, antisoziale Persönlichkeitsstörung, wie sie auch oft genannt wird und wird in der Psychiatrie als das Fehlen von Schuldgefühlen beschrieben. Anders als der Narzisst, den ich im folgenden auch noch beschreibe, ist dies ein Krankheitsbild und nicht nur eine Charakterschwäche.

Nach der „Diagnosebibel“ der Psychiatrie „Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorder IV“ sollte die klinische Diagnose in Betracht kommen, wenn mindestens drei der sieben persönlichen Eigenschaften zutreffen:

  1. abweichendes Sozialverhalten
  2. hinterlistiges und manipulatives Verhalten
  3. Impulsivität, mangelnde Planungsfähigkeit
  4. Reizbarkeit, Aggressivität
  5. rücksichtslose Gefährdung der Sicherheit der eigenen Person oder anderer Menschen
  6. fortwährende Verantwortungslosigkeit
  7. fehlende Reue nach Verletzung (nicht nur körperlich), Misshandlung oder Bestehlen einer anderen Person

Kleines Experiment: Nehmen wir einmal 25 unserer Freunde und Bekannten, einer davon sollte dann, wenn wir dieser Studie glauben dürfen, Anzeichen für ein soziopathisches Verhalten an den Tag legen.

Ein weiteres Experiment wäre, sich vorzustellen, wie wir uns fühlen würden, wie wir leben würden, wenn wir über keinerlei Gewissen, Scham, Reue und Verantwortung verfügen würden. Tun und lassen, was wir schon immer wollten…

Ein Bruchteil dieser Menschen ist kriminell, aber Menschen mit diesem antisozialen Verhalten können uns das Leben extrem schwer machen, weil wir es (zunächst) gar nicht erkennen.

Der Soziopath/die Soziopathin (ich spreche im Folgenden immer nur vom Soziopathen, meine aber immer beide Geschlechter) verfügt über ein übergesteigertes Ego, das zeigt sich vor allem im privaten Bereich. Privat und im Bekanntenkreis angesehen, im „normalen“ Beruf tut er sich meist schwer, weil Unterordnung und Regeln ihm nicht liegen. Kann er durch Manipulation und Täuschung Führungspositionen erklimmen, wird er indes erfolgreich sein, weil er seine Machtposition gewissenlos ausnutzen wird.

Er zeigt ein übermässiges narzisstisches Verhalten. Viele Selfies zum Beispiel, oft wechselnd, in den sozialen Netzen kann ein erstes Indiz sein. Soziopathen sind meist attraktiv, charmant, wirken auf andere durchaus sexy, sie wissen das und setzen diese Reize auch bewusst ein aber nur zum Zwecke, andere zu benutzen, zu kontrollieren und zu manipulieren. Anders und mehr noch als ein Narzisst, der das hauptsächlich für sich selbst tut. Soziopathen haben Charisma, sind reizend, charmant und freundlich und scharen schon deshalb eine Fangemeinde um sich herum. Soziopathen schaffen eine äußere Persönlichkeit als Hauptwerkzeug, um nicht entdeckt zu werden und um andere täuschen zu können.

Merkwürdige Fetische und Anspielungen auf sexuelle Vorlieben, auch im Kreise weniger vertrauter Menschen sollte ein erstes Warnsignal sein. Soziopathen werden als Menschen beschrieben, die nicht lieben können, Gefühle können durchaus gespielt werden, wenn sie einem Zweck dienen, aber im Grunde kümmert sich der Soziopath um sich selbst, kümmert sich um seinen eigenen Vorteil und ist oft in der Kommunikation einseitig auf sein Wohl und seinen Standpunkt festgelegt. Der Soziopath empfindet Liebe nicht wie ein normaler Mensch und wird mit Berührungen und Zärtlichkeiten, wenn überhaupt, sehr sparsam umgehen. Man wird in seiner Gegenwart kaum Nähe und Geborgenheit spüren, es sei denn, es erscheint ihm nützlich.

Ein Soziopath liebt nicht, ihm ist Liebe, wie sie ein normaler Mensch empfindet, fremd. Menschen mit soziopathischer Veranlagung werden Liebe zurückweisen, sie kennen dieses Gefühl nicht. Sich mit einem Partner (zeitweise) einzulassen, bedeutet meist nur die Befriedigung sexueller Bedürfnisse. Darüber hinaus besteht für ihn aber keine Verantwortung für den Partner. Sobald der Partner verlangt oder erwartet, dass er mit Liebe, Wertschätzung und Respekt behandelt wird, wird der Soziopath das als fremd und unangemessen empfinden und die Beziehung beenden, weil es für ihn auf der einen Seite nicht nachvollziehbar ist und andererseits anstrengend wird.

Soziopathen kennen kein Gefühl von Reue, Schuld oder Scham. Ein Gewissen haben sie nicht. Sie werden sich niemals entschuldigen, sondern die Schuld bei anderen suchen, es sei denn es bringt ihnen einen Vorteil in der Erreichung des Ziels. Genau betrachtet wird diese Entschuldigung aber eher halbherzig ausfallen. Aus diesem Grund wird ein Soziopath auch Geschichten erfinden oder die Lügengespinste aufrecht erhalten, selbst wenn andere und man selbst als Betroffener alles ad absurdum führen kann. Die „wahre“ Geschichte, die des Soziopathen, wird so hingedreht, dass er es selbst und folglich seine Anhänger diese dann letzten Endes auch glauben. Gefährlich ist das deswegen, weil sein Netzwerk derart manipuliert wird, dass man als Leidtragender oft alleine dasteht.

Konfrontiert man den Soziopathen mit der Wahrheit, wird es eine noch bessere Geschichte geben, der Soziopath wird heftig reagieren, Wut, gespielte Enttäuschung und Drohungen sind dann mögliche Reaktionen.

Der Soziopath will andere dominieren, manipulieren und für sich gewinnen, andere nach seiner Pfeife tanzen lassen. Mit Ablehnung kommt dieser Mensch nicht zurecht, auch wenn er Gefahr läuft, einen Streit zu verlieren, wird der Soziopath energisch reagieren. Ähnlich wie ein Narzisst will er bestimmen, wann eine „Freundschaft“ zu Ende ist. Ein Mensch mit soziopathischer Veranlagung wird keine tiefergehenden Freundschaften aufbauen, es sei denn, es ist nötig, um zu einem bestimmten Ergebnis zu kommen. Für ihn sind sind Freundschaften eher oberflächlich, anspruchslos, ungezwungen und ohne Verpflichtung dem Anderen gegenüber. Wahre Freunde hat er nicht, da er auch kaum die Fähigkeit besitzt, bzw. auch nicht willens ist, sich zu binden. Der Psychotherapeut Ross Rosenberg sagte:“ Soziopathen wollen keine Freunde, es sei denn, sie brauchen sie. Oder all ihre Freunde sind oberflächlich mit ihnen verbunden, Freunde, weil man sie dafür hält.“ Engere Bindungen wird er lösen, hat aber auch kein Problem, neue „Freundschaften“ aufzubauen.

Weiter schreibt Rosenberg im „Human Magnet Syndrome“, dass Soziopathen nach dem Lustprinzip leben. „Fühlt es sich gut an und sie können den Konsequenzen aus dem Weg gehen, werden sie es tun! Sie verbringen ihr Leben auf der Überholspur – bis zum Extrem – suchen Input, Spannung und Spass, wo immer sie ihn bekommen können.“

Soziopathen sind überdurchschnittlich intelligent, nutzen ihre Geisteskräfte aber vor allem, um andere zu täuschen, zu manipulieren und für sich zu benutzen anstatt die Menschen in ihrem Umfeld zu entwickeln.

Empathie, Mitleid für andere Menschen empfindet der Soziopath nicht. Sich in jemanden hineinzuversetzen, mit ihm zu spüren, zu leiden, das kann ein Soziopath nicht. Auch treten Soziopathen als Menschen in Erscheinung, die sich nicht gesellschaftlicher Normen und Sitten unterwerfen.

Einen Menschen mit dieser Veranlagung ändern zu wollen scheitert, ein Abbruch des Kontakts gilt als das probateste Mittel, um sich vor diesen Menschen zu schützen.

Ein Paar Tipps im Umgang mit Soziopathen

Beleidigungen und Demütigungen zurückweisen, Respekt und Wertschätzung verlangen, möglichst öffentlich. Sich alleine mit dem Soziopathen zu treffen ist schwierig, jeder, der mit einem Soziopathen zu tun hatte, wird wissen, wie leicht man wieder in seinen Bann gezogen wird. Manchmal kann so ein Treffen sogar gefährlich sein.

Unbequem werden! Man wird schnell erkennen, dass es dem Soziopathen zu anstrengend wird, er wird dies unter Vorwänden dann auch kommunizieren. Er wird sich andere, unkompliziertere „Freunde“ suchen.

Nichts glauben, Beweise für seine Lügenkonstrukte sichern, sich nicht selbst die Schuld geben, zum Opfer machen lassen. Auch ein solcher Mensch merkt, wenn er sich widerspricht und wird die Sache abtun, ausweichen oder wie oben beschrieben unangemessen aggressiv reagieren und versuchen, sich zu rechtfertigen, ohne dass man das verlangt hätte.

Man ist nicht allein, mit anderen geht der Soziopath auch so um. Manchmal hilft es, andere zu warnen. Eine Stütze kann in jedem Falle sein, sich mit anderen Opfern von anderen Soziopathen oder des Soziopathen zu unterhalten, mit dem man sich eingelassen hat. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Muster immer dasselbe ist.

Seinen eigenen Charakter und Authenzität beibehalten! Mit seinen Waffen wird man den Soziopathen nicht schlagen können… Werde nicht zum sog. sekundären Soziopathen!

(Infos von Kopp online, Huffingtonpost, psychology today, Martha Stout „Der Soziopath von Nebenan“ – meine Buchempfehlung ISBN 3-211-29707-3, Springer Verlag Wien)


2. Menschen mit narzisstischen Verhaltensmustern

Der sehr narzisstische Mensch hat eine unsichtbare Mauer um sich erstellt.

Er ist alles, die Welt ist nichts – oder vielmehr: Er ist die Welt.

Erich Fromm, deutscher Psychoanalytiker

Ein gesunder Egoismus ist oft hilfreich –

doch wann wird die Selbstliebe zu stark?

Narzissten sind ähnlich wie die Soziopathen zunächst beliebt und durchaus charmant, das beweisen auch Studien. Ihr selbstbewusstes Auftreten macht sie auf den ersten Blick sympathisch, beim ersten Kennenlernen kann der Narzisst durch sein Äußeres und seine Gabe, die Menschen in seinem Umfeld mit Sprache und Ausstrahlung Eindruck machen.

Was bei der Kommunikation auffällt, ist, dass der Narzisst gerne und viel redet, am liebsten über sich selbstverständlich. Auch hält er sich gerne und vorwiegend in Gruppen auf und fällt oft durch eine derbe Sprache auf. Schimpfwörter und unangebrachte Bemerkungen sorgen für Aufmerksamkeit.

Narzissten finden sich attraktiv. So werden sie auch von Mitmenschen auf den ersten Blick wahrgenommen. Das liegt aber auch hauptsächlich daran, dass der Narzisst sehr viel Wert auf sein Äußeres legt. Ausgeprägte Narzissten sind aber auch wirklich so von sich überzeugt, nicht nur, was die Erscheinung angeht, sondern auch, was deren Fähigkeiten angeht, dass sie kaum von Selbstzweifeln geplagt werden.

Wenn man sich auch hier die Profile in sozialen Netzwerken anschaut, wird man feststellen, dass sich der Narzisst natürlich am liebsten selbst sieht und man findet dann ausgesprochen viele Fotos des Narzissten selbst.

Auch sind Narzissten weitestgehend kritikresistent. Sie reagieren auch auf konstruktive und gut gemeinte Kritik und Ratschläge beleidigt und zum Teil aggressiv weil ihr subtiles Selbstbild damit in Frage gestellt wird.

Eine Beziehung mit einem Narzissten zu pflegen ist eine Herausforderung, nicht unmöglich, aber es bedarf besonderem Fingerspitzengefühl und der Kenntnis um die besonderen Belange dieses Menschen. Narzissten brauchen Bestätigung, ständig und immer neu. Sollte man allerdings erwarten, dass davon etwas zurückkommt, Gefühl, Mitleid oder Solidarität wird man jäh enttäuscht. Der Narzisst ist nicht zur Empathie fähig.

Man fragt sich natürlich schon auch, ob ein Mensch der sich selbst am meisten liebt überhaupt eine Liebesbeziehung eingehen kann und will. Ein Narzisst will bewundert werden, für ihn wird eine Beziehung eher etwas spielerisches sein, oft auch nur zur Befriedigung sexueller Bedürfnisse verbunden mit Bindungsängsten und Untreue.

Wahre Partnerschaften, in denen man im Normalfall auch die Schwächen des Partners akzeptiert und würdigt sind dem Narzissten zuwider. Das Idealbild und Attraktivität eines Partners eines Narzissten wird oft von Bildung, Status und Einkommen abhängig gemacht. Solange der Partner eines Narzissten die eigenen Ziele unterstützt und respektiert, nützlich für ihn ist, kann eine Beziehung funktionieren. Sobald der Partner unnütz wird, wird er fallen gelassen. Narzissten gehen in Beziehungen eher auf Distanz, möchten bewundert werden, niemand soll hinter die Fassade blicken dürfen. Aus diesem Grund vertrauen sie auch nur selten anderen Menschen an oder offenbaren ihre Gefühle.

„Selbstwertsteigerung ist und bleibt ihr oberstes Ziel“ so Prof. Hans Bierhoff von der Ruhr-Universität Bochum.

Narzissmus ist vor allem eine Reflexion sozialer Verhältnisse. Die Psychologie hat herausgefunden, dass ein Narzisst eigentlich ein tief verunsicherter Mensch ist, im Grunde einsamer Mensch der sein schwaches Selbstbild mit seinem Verhalten und seinem übersteigerten Bestreben nach Anerkennung kompensiert. Für den Narzissten selbst ist dies allerdings kein Problem, sie sehen sich ja selbst als großartig.

Auszüge aus Hans-Werner Bierhoff, Michael Jürgen Herner: Narzissmus – die Wiederkehr

Protzen, angeben, zeigen, dass man besser ist: Dieses Verhalten wird immer gern Männern zugeschrieben. Doch es gibt auch die Form des weiblichen Narzissmus. Dieser ist eher verdeckt und zeige sich in Perfektionismus, Leistungsdruck und einem extremen Schönheitsideal, sagt die Münchener Psychotherapeutin und Buchautorin Bärbel Wardetzki.

Während narzisstische Männer sich meist als grandios empfinden, schwanken Frauen häufig in ihrem Selbstwert hin und her zwischen Größenwahn und Minderwertigkeitskomplexen. Der Kern des männlich-offenen und weiblich-verdeckten Narzissmus sei aber gleich: Das ganze Leben dreht sich nur um die eigene Person.

„Narzisstische Frauen fahren ständig ihre Antennen aus, um herauszubekommen, wie sie gut ankommen können“, beschreibt Wardetzki. Wenn ihnen ihr Auftritt gelinge, fühlten sie sich als die Tollsten, die Besten, die Schönsten. „Sie denken, dass sie nur gemocht werden, wenn sie etwas Besonderes sind.“ Die äußere Fassade sei ihnen extrem wichtig. Schönheit, Schlankheit, Jugendlichkeit – alles müsse perfekt sein.

Dieses Gefühl schlage jedoch schnell um in Minderwertigkeit, wenn sie nicht bestätigt werden oder sogar Kritik ernten. Folge: Der gesamte Selbstwert breche zusammen. Der unstillbare Hunger nach Anerkennung werde oft auch mit Essattacken kompensiert. Deshalb trifft Wardetzki in ihrer Praxis auf besonders viele essgestörte, bulimische Narzisstinnen.

Wie kann man nun einen Narzissten erkennen?

Mindestens fünf der folgenden Merkmale müssen vorhanden sein:

  • Größengefühl in Bezug auf die eigene Bedeutung (z.B.: die Betroffenen übertreiben ihre Leistungen und Talente, erwarten ohne entsprechende Leistungen als bedeutend angesehen zu werden)
  • Beschäftigung mit Phantasien über unbegrenzten Erfolg, über Macht, Scharfsinn, Schönheit oder die ideale Liebe
  • Innere Überzeugung, „besonders“ und einmalig zu sein und nur von anderen besonderen Menschen oder solchen mit einem hohen Status (oder von entsprechenden Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen zusammen sein zu können
  • Bedürfnis nach übermäßiger Bewunderung
  • Anspruchshaltung; unbegründete Erwartung besonders günstiger Behandlung oder automatische Erfüllung der Erwartungen
  • Ausnutzung von zwischenmenschlichen Beziehungen, Vorteilsnahme gegenüber anderen, um eigene Ziele zu erreichen
  • Mangel an Empathie; Ablehnung, Gefühle und Bedürfnisse anderer anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren
  • häufiger Neid auf andere oder Überzeugung, andere seien neidisch auf die Betroffenen
  • arrogante, hochmütige Verhaltensweisen und Attitüden.

Die Sage des Narzissus

Die Figur des „Narzissus“ ist in der griechischen Mythologie der Sohn des Flussgottes Kephisos und der Nymphe Leirope. Der Flussgott umschlingt die Nymphe mit seinen Mäandern und schwängert sie gegen ihren Willen. Narzissus wächst als ungeliebtes Kind auf und kann selbst nicht lieben. Er ist eitel und berauscht von seiner eigenen Schönheit. Verehrerinnen weist er zurück, darunter auch die Bergnymphe Echo. Die Göttin Aphrodite verflucht ihn daraufhin.

Es ist sein Schicksal, sich unsterblich in sein Spiegelbild zu verlieben. Als er mal wieder am See sitzt und ins Wasser schaut, fällt plötzlich ein Blatt ins Wasser und bringt sein Spiegelbild durcheinander. Der Sage nach stirbt er daraufhin, schockiert von seiner Hässlichkeit.