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Kein Spaziergang

Na, wie war Euer Sonntag?

Man sagt ja manchmal: „Das wird kein Spaziergang“ so geht es mir momentan.

Ich hatte ja angekündigt, an meinem Roman weiter zu schreiben. Fast ein Jahr habe ich das Manuskript nicht angerührt. Fortsetzung, das habe ich mir für die Tage um Weihnachten und Neujahr vorgenommen. Dann war doch wieder einmal alles anders, diese Zeit war dann doch eher zum runterkommen, sich inspirieren lassen, Ideen sammeln und auch um eine fiese Erkältung auszukurieren.

Seit ein paar Tagen schreibe ich täglich weiter, heute auch wieder, aber eben nicht im Spaziergang-Tempo. Linke Spur. Es läuft ganz gut. Ich komme voran. Dieses Mal fest entschlossen, daraus ein Buch entstehen zu lassen. Dieses Mal wird es aber auch keine Fortsetzungsserie hier auf dem Blog geben. Mein Plan ist, das Buch bis März/April fertig zu haben. Dann ist mein Erstlingswerk „ver-dichtet“ ein Jahr auf dem Markt und es darf etwas Neues von mir geben.

Dabei ist mir aufgefallen, dass es mir leichter fällt am Notebook zu schreiben. Schneller und irgendwie mehr „im Flow“. Eigentlich egal, wo ich gerade bin. Meist begleitet von Pianomusik.

Wie geht Euch das so? Braucht Ihr eine bestimmte Umgebung oder Stimmung, ein Glas Rotwein, eine bestimmte Tages- oder Nachtzeit? Wie klappt das mit dem Schreiben am besten bei Euch?

Einen wundervollen Sonntag Abend Euch noch und morgen früh einen fröhlichen Start in die neue Woche.


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35 Gedanken zu „Kein Spaziergang

    1. Ideen, Einfälle, Stichworte, Gedichte, Briefe, die schreibe ich auch immer noch mit meinem Füllfederhalter und in meine Notizbücher. „Was man schreibt, bleibt“, heisst es doch, oder?
      Sinnlich ist eine schöne Beschreibung fürs Schreiben mit der Hand.
      Aber so richtig arbeiten und weiterschreiben an einem Buch, ja, das muss dann schon am Rechner sein.

  1. Jeder hat sein eigenes Tempo, und solang man andere damit nicht unter Druck setzt, ist doch alles im grünen Bereich. Wie ich schreibe? Im Moment gar nicht. Passt einfach nicht. Vllt auch, weil ich das lebe, was ich schreiben würde.
    „Alles anders“ – ja, auch das. Und das hat viel mit Mut zu tun, mit Tränen, die niemand sieht und mit dem Durchbrechen eigener Verhaltensmuster – spannend! Und ich bin gespannt auf Dein Ergebnis 🙂 .
    LG

    1. Wenns läuft, dann läufts. Ich könnte mich nur selbst unter Druck setzen, das bringt aber nix, weil damit die Kreativität flöten ginge.
      Das zu leben, was man schreiben würde. Wunderbar.
      Für mich war und ist jetzt das Schreiben wieder glücklicherweise ein guter Ausgleich und vielleicht auch Gegenpol zum täglichen Management, Vertriebs und Business-Alltag.
      Das, was mein Protagonist grad mitmacht, das wollte ich nicht (mehr) haben 😉
      Ich bin auch gespannt auf mein Ergebnis 😎
      Liebe Grüsse zurück
      Thomas

      1. Spannung = Energie pro Ladung

        Spannung x 2 = äääähhhmmm, da fällt mir ein, dass das Ohmsche Gesetz nicht von Herrn Ohm erfunden wurde, und ich tappe im Dunkeln 😎 , was Dein Prota hoffentlich nicht tut ;-).
        Ich mag Geschichten, bei denen eine Entwicklung nachvollziehbar ist , und natürlich ein Happy Ende, so mit Küssen und allem drum und dran, weisste bescheid. Die Latte liegt ziemlich hoch, also mindestens 3 m über Rosamunde Pilcher 😉
        Schlaf gut

        1. Ohmsches Gesetz: U = R x I
          Die gute alte Rosamunde. Eines, was nicht passieren wird, ist so ein Anfang, bei dem man weiß, wie die Story ausgeht. Sind das die 3m?
          Und das Ende: ob es ein Happy End gibt, weiß ich noch nicht.
          Dir auch eine gute Nacht
          Liebe Grüsse

  2. Wenn es mich schreibt, dann schreibt es überall ..
    Am PC, am Strand und in der Straßenbahn
    Ist zur Zeit aber selten …
    W
    Mir scheint grad alles schon geschrieben und nicht so wichtig …
    Dafür hab ich das Malen wieder entdeckt …
    Hab kein Talent, also nur für mich, aber wenn ich mir meine Werke nach einiger Zeit ansehe, bin ich erstaunt, was man ohne Talent so alles ausdrückt kann

    1. Ans Malen hab ich mich noch nicht rangetraut. Da bin ich ja vollends unbegabt. Bißchen zeichnen geht mittlerweile.
      Zur Abwechslung dann lieber ans Keyboard, da kann ich wenigstens bißchen was…

        1. Keyboard ist viiiiiel einfacher. Mit der Gitarre konnte ich mich auch nie wirklich anfreunden. Bass war mir viel lieber. Eine Saite weniger hilft 😉

            1. Grad mal 61… ein Konzertflügel (oder auch ein normales Klavier) hat 88. Ich übe mal weiter mit 61 und wenn ich dann das Gefühl habe, dass mir die Tasten ausgehen hol ich mir so nen Steinway oder so

                    1. Das ist nicht schlimm, da gibt es unzählige Beispiele, die sogar auf die Bühnen dieser Welt zu finden sind…

                    2. Irgendwie krieg ich keine Links gepostet in den Kommentaren 🤔
                      Man denke sich an dieser Stelle Linda Perry … „Spaceman“ mit 4 Non Blondes zum Beispiel

  3. Okay, ich geb’s auf
    Am PC sieht man die Links, aber auch nur als Link und nicht als Video, am Handy sieht man sie nicht und wieso Werbung ?
    Kennst du eine Alternative zu YT ?
    Nu sag nich, CDs brennen, das haben wir lange genug gemacht 😉

    1. YT hat sich (leider) etabliert. Ohne eigenen YT-Channel gilt man ja schon fast als Fossil. CD‘s brennen halte ich für ne gute Alternative. Da gibts auch genug Potential um sich Ärger zu bereiten…
      also ich geh auf die YT App, klick auf Link kopieren und poste den… 🤔

  4. Ich schreibe am liebsten am Schreibtisch. Hier sitzen auch meine Konzentration und meine Schreiblust. Ich brauche Ruhe und einen Ausblick in den Garten. Einen Roman habe ich allerdings noch nicht verfasst. Ich sitze gerade bei dem „Lebenslauf meiner Familie“, das könnte ein dicker Roman werden, soll sich aber auf vier Seiten beschränken. 😬 Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude bei Deiner Arbeit! Regine

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