GedankenKurzgeschichten

Superhelden

Ich weiss nicht, wie es Euch geht, aber ich kann mit diesen vielen Superhelden überhaupt nichts anfangen. Da gibt es ja unzählige, die einen kämpfen für das Gute (yes!!!), das sind ja auch die Protagonisten, die Sympathen, die anderen (im Folgenden „die Schurken“ genannt) kämpfen für das Böse (buhhhh!!!).

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Superman und Batman, ja, die habe ich jetzt vor mir. Superman, der gewissermassen im Minijob neben seinem Angestelltenverhältnis im Büro das Böse wie im Flug bekämpft. Superkräfte hat er. Der Typ hat einen Röntgenblick und Eisatem. Raucht der zuviel Menthol? Ich weiss es nicht.

Batman, der mit dem kugelsicheren Anzug und dem Batmobil, seinem Bat-Wägelchen, welches in Deutschland ganz sicher keine TÜV-Zulassung bekommen würde. Komischerweise bekommt der für seine Raserei kein einziges Ticket. Hat Herr Batman diplomatische Immunität oder was ist hier los?

Den Song „Gotham City“ im Ohr. Ach ja, eine in Latex gepresste Batgirl fällt mir da noch ein und Catwoman. Ist sie nicht die Ex von Batman? Beziehungsstatus: „es ist kompliziert“. Wonder-Woman mit dem Lasso der Wahrheit. Beachtlich. Was kann das Lasso sonst noch? Hat das was mit Fesselspielen zu tun?

Der Aqua-Man, der, wer hätte es gedacht, ein Schwimmer ist und unter Wasser atmen kann und selbstverständlich mit Echolot und der Fähigkeit ausgestattet ist, mit allen Meeresbewohnern zu reden. Konnte Arielle auch, oder? Ach da erinnere ich mich an Spiderman. Was macht der? Er spinnt.

Dann noch der Plastic Man, der aber wohl demnächst aussortiert wird oder nur mit 10 Cent extra angekuckt werden darf. Er soll aber Frauenheld sein. Iceman, Mister Freeze, den dürfen wir nicht vergessen, ein Schurke, der in Wimpernschlag-Geschwindigkeit alles einfriert. Ich glaube, ich hab Ice-Woman mal getroffen. Andere Geschichte.

Dann noch so ein Schurke, der seinen Wohnsitz auch in Gotham City hat. Der Joker. Immer neue Clowntricks auf Lager und sieht einfach auch bescheuert aus. Ich habe ihn kürzlich in der Fussgängerzone getroffen. Weisses Gesicht, weisse Handschuhe und kein Wort geredet, nur so Bewegungen und rumgezappelt. Das war der Joker.

Hulk gibt es da noch, der sich bei hohem Blutdruck in ein Muskel-Viech verwandelt. Und er wird grün. Ich habe bei hohem Blutdruck und andere bestimmt auch, eine rote Birne. Aber die meisten von uns sind eben auch keine Superhelden. Und es gibt noch viel mehr davon, auch in den Fussgängerzonen. Die Jungs mit den Panflöten? Keine Ahnung, ob die Superkräfte haben, aber in jedem Fall das unerschöpfliche Potential zu nerven.

Welche Superkräfte wünscht Ihr Euch?

Ich wäre gerne „Faktura-Man“ – Fingerschnipp und alle Rechnungen und Angebote sind geschrieben. Und die gesamte Buchhaltung wird mit dem zweiten Fingerschnipp erledigt.

Oder der „Clean Man“, der ähnlich wie Doctor Octopus eine Vielzahl von Tentakeln besitzt, mit der er die Wohnung aber in sowas von ner Rekordzeit blitz-blank hat. Das wäre so meins…

Aber in jedem Fall wäre ich kein Schurke, sondern immer der liebe und nette Superheld, der nur Gutes im Schilde führt und dem die Frauen selbstverständlich und reihenweise zu Füssen liegen.

Vielleicht habe ich ja auch schon das richtige Outfit?

Und wie bin ich auf diesen Beitrag gekommen?

Wie ich mein Unterhemd im Spiegel sah…

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Quatsch… dieser wunderbare Song war es…

Schönen Samstag Nachmittag noch und ein famoses Wochenende!


 

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20 Gedanken zu „Superhelden

  1. Batman und Superman sind auch nicht so meins … die versteh ich irgendwie nicht …
    Ich lebe eher im MCU und ich liiiiiebe Superhelden
    Identifikationsmäßig Jessica Jones , mein liebster Superheld ist Iron Man
    Ich ?
    Superheldin Ananda halt
    Keine Frage
    Man ist nur dann ein Superheld , wenn man sich selbst für super hält 😊

    1. Superheldin Ananda klingt nicht schlecht, aber gibt’s da nix Besseres? Super-An oder so?
      Dein Selbstbewusstsein scheint zumindest nicht unterentwickelt zu sein 😉 cool, finde ich das!
      Liebe Grüsse

      1. nee nee … Ananda ist schon ganz in Ordnung 😉
        Und mit dem Selbst Bewusstsein …
        Ich denke , hier geht es eher um Selbstwertgefühl … und das … ist ein langer Weg … sich selbst gut zu finden , genau so , wie man ist …

  2. Du weißt ja gut Bescheid! Ich kenne die alle gar nicht. Ich kenne Winnetou und Schneewittchen. Na gut, die böse Königin und Rumpelstilzchen auch. Aber die kommen wohl alle aus einer anderen Welt! Schönes Wochenende, Du Superheld des Blogger-Universums! Regine

    1. Uih… ich Superheld? Nein, ich glaube nicht. Eher der Antiheld, dem auch Fehler passieren, der auch mal schwach ist und Gefühle zeigt.
      Schönen Sonntag auch für Dich liebe Regine

  3. Also mir passen ja ausschließlich Superhelden ins Beuteschema – einfache Helden wären echt ein bisschen zu klein für mein Ego 😎. Nee im Ernst, ich guck mir Marvel wirklich gern an.
    Superhelden zeigen vor allem eines: dass man seine Komfortzone verlassen muss, um seiner Berufung zu folgen. Jeder Roman, jede gute Story lebt schließlich von der Heldenreise des Protagonisten.
    Dafür war ich immer froh, abends auf meiner Couch sitzen zu können (wohlgemerkt ohne zusätzliches Kostüm unter meinem Normalo-Outfit und auch Dein präferiertes Outfit wäre mir irgendwie zu … 🤔, mir fehlen die Worte), und nicht ins Kalte oder Nasse rauszumüssen, um irgendein armes naives Hascherl zu retten. So ein Rettersyndrom stell ich mir ziemlich anstrengend vor. Ich glaube, dass das auch Konsens der Stories ist – niemand kann jmd anders retten. Nur für sich selbst kann man sorgen, um anderen in Notfällen eine Stütze sein zu können, sofern diese das zulassen und wollen. Soll da ja auch resistente Zeitgenossen geben.
    Ich wünsch Dir einen fantastischen Sonntag und gönne mir jetzt einen schönen veganen Erdbeerkuchen 😍
    PS: Danke für den unterhaltsamen Beitrag und den wirklich schönen Song

    1. Superhelden verlassen ihre Komfortzone, das stimmt. Mir ist das allerdings etwas too much, was die Superhelden so anstellen und mit welchen Tricks und Superkräften sie ausgestattet sind.
      Ich denke, jeder kann jeden Tag zum Held werden, indem er seine Mitmenschen, seine Mitlebewesen wertschätzend behandelt. Dazu braucht’s auch kein Latex-Kostüm, obwohl ich ja in meinen hautengen Laufklamotten auch ziemlich gut aussehe. 🙈
      Liebe Grüsse

      1. Jedem das, was er mag und braucht. Und klar, ich bin auch fürs tägliche Heldentum 🙂 . Trotzdem isses doch schön, dass wir alle im Blogland/ in unseren Blogs die Superhelden sind.

        1. Die einen sind mehr Helden auf dem Blog und zeigen sich so, wie sie gerne wären, die anderen weniger und versuchen authentisch zu sein… Als Super-Blogwart komme ich aber zurecht 😉

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