Zum Hier oder To Go?

Ich habe mich riesig gefreut, wie mich die liebe Greenhorny eingeladen hat, als Gastautor auf Ihrem Blog etwas zu posten.

Vegan „To Go oder zum hier…“ – das ist hier die Frage. Schon diese Verrohung deutscher Sprache könnte mich zur Eskalation bringen. Heute nicht.

Wenn man viel unterwegs ist, fällt es oft schwer, die vegane Ernährung einzuhalten. Selbst die sonst angebotenen Karotten oder ein Stück Gurke gibt es unterwegs ja auch nicht. Aaaaber – ne Portion Pommes geht immer. Wenn man dann allerdings erfährt, dass im gleichen Fett auch die Chicken Nuggets frittiert werden, ist das auch schon wieder nur relativ vegan.

Aber für unterwegs gibt es mittlerweile ja auch rühmliche Ausnahmen. Eine Kaffeerösterkette an den Autobahnen  macht vor, wie sowas gehen kann. Der köstliche vegane Avocado Bagel, den es allerdings nur in einem von jeder Station selbst definierten Time-Slot gibt. Cappuccino mit Soja gibt es den ganzen Tag und einen leckeren, wenn auch etwas süßen Apfelkuchen. To Go oder zum hier, versteht sich.

Nun aber zum eigentlichen Thema. Wo, in welchen Städten, kann man lecker vegan essen? Wo gibt es gute Restaurants?

Eine kleine Reise durch Deutschland und Österreich?

Hier gehts weiter…

Einen entspannten Montagabend Euch. Hoffentlich seid Ihr alle gut in diese Woche gestartet… ich verzichte darauf, mitzuteilen, dass es heiss ist 🌞🔥☀️


 

21 Replies to “Zum Hier oder To Go?”

  1. Tja, auf Reisen lecker essen, das ist oft Gluecksache. Ein Blogpost dazu [ueber die zwei restaurants, in denen wir in Helen gegessen haben] kommt bald.

    • Liebe Cami,
      wie oft werde ich das gefragt… und die meisten meiner Schuhe sind auch aus Leder, ja!
      Ich bin kein überzeugter und militanter Veganer, ich ernähre mich größtenteils vegan, weil es mir gut tut. Damit leiste ich aber wenigstens einen ganz kleinen Beitrag für die Tiere…
      Liebe Grüsse
      Thomas

      • Lieber Thomas,
        diese Logik erschließt sich mir nicht so ganz.
        Ich habe jedes Verständnis dafür, wenn Leute dies oder das nicht essen, weil sie es schlicht nicht mögen oder sie dagegen allergisch sind. Alles gut.

        Ich glaube, wenn man etwas für die Tiere tun will, wie du es nennst, dann kann das nur über die Art des Konsums gehen.
        Genau hinsehen, wo das Fleisch herkommt.
        Es ist immer noch Alltag in der großartigen Bürger- aber leider nicht tierfreundlichen EU, dass lebende Tiere viel zu eng zusammengepfercht tagelang in LKW quer durch Europa gekarrt werden, nur weil die Schlachtung einige Tagesreisen entfernt ein paar Euro günstiger ist als direkt vor der Stalltür.
        Bewusst aber gesund ernähren muss nicht in dieses sichselbstbelügen ausufern, das ich in solchen Diskussionen immer mal wieder mitbekomme.
        Leider halten auch hier Läden wie Aldi und Lidl Einzug und versauen im ganz großen Stil die Preise.
        Wenn jemand weiter denken kann als eine arme Sau in einer Vakuumfolie in der Kühlbox bei Aldi noch zu Lebzeiten hätte springen können, müsste ihm sehr schnell klar werden, wer in dieser Nahrungskette der Loser ist: er selbst, wenn er diesen Dreck einkauft. Und dann lass uns gern mal über die Viecher reden, die in diesen Packungen landen. Unwahrscheinlich, dass die je Tages- oder gar Sonnenlicht sahen, geschweige denn natürlichen Boden unter ihren geschundenen Füßen hatten.
        Auch das war für mich ein Grund, mein Leben umzukrempeln und alles, was ich zum Leben brauche, selbst anzubauen bzw. zu züchten und großzuziehen.
        Unsere Schweine leben draußen. Sie suhlen sich im Schlamm, ernähren sich gesund, bewegen sich viel, bilden Muskeln.
        So ein Kotelett wird nicht kleiner in der Pfanne!
        Dasselbe mit unseren Highland Rindern oder den Lämmern.
        Artgerechte und auch liebevolle Haltung ist das Geheimnis für klasse Essen auf dem Teller.
        Und selbst deren Leder ist von herausragender Qualität, weil wir die Felle und Häute unserer Tiere zu einer exzellenten Gerberei geben.
        Da darf man sich dann auch mit gutem Gewissen ins Auto setzen oder vor den Kamin legen… 😘😘
        Schönen Abend und regnerische Grüße
        Cami

        • Also nochmal… ich hab meine Ernährung eher aus gesundheitlichen Gründen, als aus Überzeugung geändert. Wenn ich überhaupt kein Fleisch mehr esse, unterstütze ich auch die ganzen Ketten nicht mehr. Das, was Du beschreibst, ist die beste und natürlichste Haltung von Tieren. Liebevoll und artgerecht, so gut es geht. Respekt dafür.
          Ich verurteile ja auch niemanden, wieso auch? Jedem das Seine.
          Tropische & liebe Grüße aus dem Kraichgau und auch Dir einen zauberhaften Abend
          Thomas

          • Ich wollte niemanden verurteilen, lieber Tom.
            Sorry, wenn du es so aufgefasst hast.
            Ich kenne nur zuviele dieser Ökoterroristen, die die Welt verbessern wollen, aber dabei leider immer wieder vergessen, den komplexen Apparat zwischen ihren Ohren zu benutzen…
            Gute Nacht und liebe Grüße 😘😘

    • Sehr gerne liebe Greenhorny (immer noch anstrengend)
      Und ich erst… das ist nämlich ganz schön Arbeit, weil ich, senil wie ich bin, eh nicht mehr weiß, wo ich überall gegessen habe und darüber hinaus habe ich keine Ahnung, wie die Läden hießen. Aber ich krieg das hin! 😘

      • Wenn’s so anstrengend ist, kürz doch ab 😆.

        Vllt helfen Dir ja die Reisekostenabrechnungen, Kreditkartenabrechnungen, Tagebücher etc. der letzten JAHRE 😉. Ich könnte das auch nicht so aus dem Stehgreif und dabei bin ich altersmässig ja noch weeeeit entfernt 😘 und hab vor allem noch viel weniger besucht.

        • Sooooo weit altersmässig entfernt, das ist verstanden und ich merk mir das 😜
          Tatsächlich kuck ich im Kalender nach…
          Was für ein Vogel ist eigentlich der Steh-Greif? 🧐

  2. Einige meiner Freunde leben schon Jahre/ Jahrzehnte vegan. Meist aus Überzeugung. Ich habe als Jugendliche für einige Jahre (fast) kein Fleisch mehr gegessen. Nur zweimal im Jahr, wenn überhaupt, bei meiner Oma. Dort wurden die Gänse und Hühner artgerecht und liebevoll gehalten. Kurz und (hoffentlich) schmerzlos geschlachtet. Total vegan möchte ich nicht leben. Da würden mir schon die Eier fehlen 😉 Ich esse aber gerne auch fleischlos, normale Milchprodukte vertrage ich eh nur begrenzt. Leider auch die meisten „Ersatz-Produkte“ nicht. Inhaltsstoffe. Gruselig. Sich aber komplett frisch und fast vegan zu ernähren, übersteigt dann doch mein Budget. Da ich bei der Ernährung oft passen muss (vertrag ich nicht oder krieg ich nicht runter, würgs), achte ich halt bei anderen Sachen mehr drauf. Also bei Wasch- und Putzmitteln. Von Deo bis Duschgel usw… Jeder kann was tun, auf seine Weise 🙂 Und die vegane Lasagne meiner Freundin konnte sogar meinen Mann überzeugen 😀
    Liebe Grüße, Frauke

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