Auf Distanz gehen

Ich war ja letzte Woche in Österreich, diese Woche in der Schweiz. Mit meinem Wägelchen. Grundsätzlich ist es ja erst mal ungewohnt, auf den Autobahnen ein generelles Tempolimit einhalten zu müssen. In der Schweiz weniger, aber in Österreich bemerke ich aber fast immer automatisch eine Entschleunigung in irgendwie allem, sobald ich bei Salzburg oder Passau über die Grenze fahre. Alles wird irgendwie „ge-chillter“.

zu-wenig-abstand

Foto © Asfinag

Inspirierend aber fand ich diese Aktion der „Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft“ (ASFINAG) in Österreich. Im Strassenverkehr ist Abstand vernünftig und lebensrettend oder bewahrt uns zumindest vor einer  doofen Kaltverformung von Metallteilen und die Aktivierung der aktiven Sicherheitssysteme in unseren modernen KFZ’s. Weitergefahren… weitergedacht… Distanz zwischenmenschlich?!

  • Ja, was passiert denn, wenn man zu wenig Abstand hält?

  • Ist dieser einzuhaltende Abstand genormt?

  • Wieviel Abstand ist also der Richtige? Menschliche Beziehungen haben keinen Tacho, also ist das mit dem halben Tachowert Blödsinn?

  • Kommt es dann zwangsläufig zum Crash, wenn der Abstand dauernd  unterschritten wird?

  • Kommt es auf die eigene Reaktionsfähigkeit an?

  • Kommt es auf das eigene Abstandsgefühl und -bedürfnis an?

  • Wenn man den Abstand vergrößert, kann man dann nicht auch Gefahr laufen, dass jemand anders die Lücke schließt?

  • Ist es ja nach Stadium der Beziehung angebracht, den Abstand neu zu definieren?

  • Geht das alles automatisch?

  • Mach ich mir zu viele Gedanken? 😊


 

Ich bin sehr gespannt, wie Ihr darüber denkt…

Einen schönen entspannten Abend!


 

43 Replies to “Auf Distanz gehen”

  1. So viele sehr interessante Fragen zu so später Stunde lieber Thomas.😉
    Weiß von meinen Fahrten in die Schweiz, dass dort das Tempolimit ziemlich streng gehalten und Verstöße ziemlich hart bestraft werden, was ich eigentlich sehr gut finde.
    Denn ist ja inzwischen wirklich sehr gefährlich, auf den Autobahnen, vor allem wenn der Abstand zum Vordermann zu gering ist.
    Erlebte da in meiner Zeit als „Vielfahrerin“ schon so viele Schreckensmomente und bin sehr froh, dass wirklich fantastische und zuverlässige Schutzengel immer schön auf mich acht geben.😇
    Liebe Grüße und guts Nächtle💫🍀

    • Guten Morgen liebe Hanne,

      Distanz und Nähe beschäftigt mich seit einiger Zeit und es ist, wie ich schon bei Elisabeth geschrieben habe, eher auch eine Reflektion und was ich aus den gemachten Erfahrungen lernen kann…

      Hab einen schönen Tag 🍀☀️
      Liebe Grüsse
      Thomas

      • Ist auch ein sehr interessantes Thema, womit ich mich auch mal etwas intensiver beschäftigen sollte.
        Denn trotz entsprechend gemachten Erfahrungen, fehlt es mir doch sehr an Menschenkenntnis…. aber das Leben ist nunmehr ewiges Lernen und wenn man wirklich lebt und liebt, fällt man eben auch mal auf die Nase…. oder als Gefühlsmensch auch öfter😯
        Dankeschön🌷 werde alles dafür tun, dass der Tag bei herrlichem Sonnenschein richtig schön wird und wünsche es dir auch sehr🍀🌼
        Liebe sonnige🌞 Grüße auch von mir🌷

        • Leben ist ständiges Lernen, das stimmt wohl und manchmal macht man auch Erfahrungen von denen man glaubt, die man bei aller Lebenserfahrung nicht hätte machen sollen. Aber so wie Du schreibst, Herz- und Gefühlsmenschen sind halt nicht so kalt, dass sie dann zur Tagesordnung und zum Nächsten übergehen können. Wir leben und lieben, auch intensiv. Uns beschäftigt das immer mehr und länger… und da hilft oftmals auch keine Menschenkenntnis, die ja mehr rationales Wissen beinhaltet.

          Hier im Kraichgau ist es noch kühl, aber die Sonne scheint wunderbar und ich hoffe, dass ich meinen Bürokram schnell erledigt bekomme, sodass ich zumindest noch ne Runde joggen kann…

          Viel Sonne, viel Freude Dir
          Liebe Grüsse

  2. lieber Thomas
    Zur fortgeschrittenen Stunde bombardiert du uns mit Fragebogen-Fragen – die ich heute nicht mehr im Stande bin zu beantworten
    mein Gehirnkastl nimmt nix mehr auf 😀
    meine Synapsen kontaktieren sich nicht mehr mit den Informationenfluss 🙂

    also – dann – bis – morsche
    lieb grüß und träum was netteres 😉
    die zuzaly

  3. Lieber Thomas, das sind viele und interessante Fragen😊

    Im Straßenverkehr halte ich immer einen relativ großen Abstand zum Vordermann. 1. die Bremsen von meinem alten Chrysler sind nicht sooo toll. 2. hab‘ Angst, daß mich mal ein Hintermann, vielleicht LKW, der schläft, auf den Vordermann schieben könnte. 3. oder ich schlaf‘ selber und bremse nicht rechtzeitig und fahre auf. Also groooßer Abstand!
    Doof ist, daß immer jemand in die Lücke fährt.
    Fahre ich mit dem großen Grauen aus Ingolstadt, bin ich viel frecher, das muß ich zugeben. Aber ich verlaß‘ mich nicht auf seinen Computer, der alles Mögliche berechnet. Das ist mir immer unheimlich, da mag ich meinen spartanisch ausgestatteten, alten Karren doch lieber🌺 Außerdem ist der Graue ein PS-Bolide und ich als frühere Enten-Fahrerin mag lieber schmalbrüstige Wägelchen – schön gemütlich😊 Außerdem ist mein Mann der absolute Fan des Grauen und dann soll er gefälligst mit ihm fahren😉

    In der zwischenmenschlichen Beziehung halte ich zuerst mal Abstand! Und ja, je nach Beziehungsstadium muß man den Abstand neu definieren😊Zu wenig Abstand anfangs kann leicht ins „Verderben“ der Beziehung führen. Ich denke, es liegt auch ein wenig am Alter. In jungen Jahren, wenn man so richtig verliebt ist, kann man sich nicht oft genug sehen. Aber jetzt mit über 50, wenn ich Single wäre, würde ich schon einen Abstand, sprich eigene Zeit für mich alleine, haben wollen. Ich würde auch mein Leben nicht mehr großartig verändern wollen und mich nicht mehr in meinen Eigenheiten umstellen wollen. Ich finde, man sollte zusammen Unternehmungen machen, sich wunderschöne Stunden miteinander machen, aber nicht jede freie Minute zusammenglucken. Man hat mit dem Älterwerden Dinge im eigenen Leben schon so eingefahren, daß man sich wahrscheinlich schwer tut, zu viel zu verändern. Vielleicht ist es am Anfang einer neuen Beziehung leicht, sich temporär umzustellen, aber über kurz oder lang, möchte man wahrscheinlich wieder ein wenig zurück zu seinen Eigenheiten😊 Wenn ich mir vorstelle, ich müßte mich jetzt an einen anderen Mann anpassen, wird mir ganz anders – und wenn ich mir vorstelle, eine andere Frau müßte sich meinem Mann anpassen, wird mir noch viel mehr anders😂 Umgekehrt ist es sicher genauso schwierig😉

    Lieber Thomas, mach dir über die Abstände nicht so viele Gedanken, es kommt schon, wie’s kommen soll. Man muß viel mit Humor sehen, viel zusammen lachen und auch einiges nicht so ernst nehmen, gell, dann lebt es sich leichter😊

    Schlaf‘ gut und sei lieb gegrüßt💫
    Elisabeth

    • Liebe Elisabeth,
      vielen Dank für Deinen Kommentar, ich musste musste ein paar Mal schmunzeln. Auch das mit dem „Grauen“ ist interessant.

      Nähe und Distanz ist ein Thema und vieles kann mit einer positiven Lebenseinstellung und natürlich auch mit Humor gelöst werden, da bin ich bei Dir. Dieses Thema war für mich eher auch eine Beschäftigung mit der Vergangenheit, Reflektion und was ich daraus lernen kann…

      Ich wünsche Dir einen wunderbaren Freitag ☀️
      Liebe Grüsse
      Thomas

      • Lieber Thomas,
        es ist wirklich ein interessantes Thema, dieser zwischenmenschliche Umgang! Ich glaube, man lernt da ein ganzes Leben lang. Meist ist man dann ein Riesenstück klüger, wenn eine Beziehung nicht so gut klappt.

        Ja, der große Graue😊 Du bist auch damit unterwegs, gell, mit deinem Grauen Wolf🐺 Dieses fürchterliche, hochtechnische Zeug, das da verbaut ist, macht mich wahnsinnig😊 Kaum berühre ich aus Versehen nur ganz leicht irgendein Knöpfchen oder so, verschaltet sich der ganze Mist und es tütet oder blinkt oder irgendwas ist weg! Mein Mann liebt dieses Gerät und kam sicher mit einem Modell des Grauen in der Hand auf die Welt🙃 Und stell dir vor, unsere Tochter entwickelt dieses Zeug, momentan ist sie für die Navigation zuständig – ich Esel bezahlte auch noch das Studium☺️ Besser wäre, sie hätte Konditorin gelernt, dann hätt‘ ich auch was davon😋🎂🍰🍪🍩

        Auch dir einen herrlichen Freitag🌞
        Liebe Grüße
        Elisabeth

        • Liebe Elisabeth, ich musste herzlich lachen, danke dafür 😀 . Unsere Kinder machen ja doch alles anders, als wir uns das vorstellen, nicht wahr? Meine beiden interessieren Technik & Naturwissenschaften kein bisschen 🙁 . Nicht einmal den FS hat die Kleine und dem Grossen sind PS völlig wurscht. Dafür sowas unnützes werden wollen wie Lehrer 😉 .
          Dass ihre Mum mit viel PS noch mehr Kilometer im Land umher gurkt, finden die 2 dafür völlig uninteressant. Na jeder wie er mag. Musst übrigens nur Bescheid sagen, dann erklär ich Dir gern in Ruhe und nachhaltig wie bei ner Tupperparty auch all die Knöpfchen und Schalter, z.B. den Knutschassisstenten oder die Knight-Rider-Funktion. So mach ich das bei meinen Kunden, wer kann sich schließlich all die doofen englischen Bezeichnungen merken. 🙂
          Sonnige Grüsse
          Andrea alias Speedy González 😎

          • Liebe Speedy Andrea González😊
            Hihi, gern geschehen, lachen ist gesund🤣
            Ja, unsere Kindlein, machen das so, wie sie möchten. In meiner Jugend mischten die Eltern noch gehörig mit. Ich sollte immer eine Banklehre machen, weil man da „gut verdient“ und „sich die Hände nicht schmutzig macht.“ Also das hat mich nie interessiert, aber für die Eltern war’s das höchste der Gefühle. Das gab‘ viel Schimpferei und ich bin doch geworden, was ich unbedingt wollte – Krankenschwester☺️
            Aber das ist schon fein, wenn deine Kindlein Lehrer werden wollen! Ich glaube, das ist ein Beruf, der beste Chancen hat, interessant ist, aber auch besonders schwer in dieser Zeit.
            Du bist gewiß im Außendienst, gell, liebe Andrea? Mein Mann ist auch jahrelang durch seine Gebiete gedüst und die Kindlein hat nur interessiert, welcher Firmenwagen als nächster kommt😊 Toll und mit viel PS mußte er sein – ich dachte immer nur, hoffentlich kommt Männi wieder gut heim!
            Uiii, das wäre ja toll, wenn du mich in die Knight-Rider-Funktion einweihen könntest😲Den Knutschassistenten💋muß ich nicht wissen, aber dafür die „James-Bond-Raketenfunktion“🚀 und die „Batman-kopfüber-Fahrerei-Funktion“ würd‘ ich gerne kennen🦇

            Wünsche dir allzeit gute Fahrt👼
            Liebe Grüße aus Niederbayern
            Elisabeth

        • Meist ist man wirklich schlauer, wenn eine Beziehung nicht funktioniert hat, aber auf diese Erfahrung könnten wir wohl alle verzichten, oder?
          Mein graues Wölfchen hat auch alles, was Man(n) so braucht oder eben auch nicht. Und vor allem kommt man damit ganz gut voran. Meiner ist auch aus Bayern, die andere Fraktion.
          Ich muss Speedy mal fragen, vielleicht kann sie mir ja das eine oder andere noch beibringen 😉
          Und Deine Tochter ist dafür verantwortlich, dass ich so manchen Disput mit Frau Navi habe? Ich hätte da den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag aber insgesamt bin ich sehr zufrieden. Nicht auszudenken, wenn ich nach Karte fahren müsste 🤔😂

          Liebe Grüsse
          Thomas

  4. Guten Morgen Thomas.
    Mit dem Abstand ist es so eine Sache. Ich muss erst warmlaufen, wie ein Auto😂, um den Abstand zu verringern.
    Je nach Status ist der Abstand dann mal mehr, mal weniger gering. Ich denke es ist ein ständiges auf und ab bei Freundschaften. Man mag ja nicht ständig und überall zusammenglucken. Man muss auch mal allein etwas unternehmen.
    In Beziehungen denke ich, kommt es auf beide an. Manche hängen ständig zusammen und sind untrennbar wie Siamesische Zwillinge und die anderen lassen sich ihren Freiraum.

    Das wichtigste ist das es sich Richtig anfühlt.

    Liebe frühe Morgengrüße, Nati

    • Guten Morgen liebe Nati,

      ich denke auch, dass es da keine Regeln gibt, wenn beide gleich empfinden, ist das ok, wenn man es so macht, dass es sich richtig anfühlt. Was aber, wenn es da zwei Menschen gibt, die andere Vorstellungen von Nähe und Distanz haben?

      Hatte ich schon und die Gründe sind erst so allmählich klar und nachvollziehbar geworden…

      Einen schönen Freitag wünsche ich
      Liebe Grüsse
      Thomas

      • Meist merkt man es intuitiv ob da mehr Nähe gewünscht wird oder nicht.
        Ich hatte zum Glück noch keinen Fall wo ich völlig falsch lag. Die Mimik und Gestik sagen oft mehr als vielleicht Worte.

        Ich wünsche dir auch einen schönen Freitag. LG, Nati

  5. Eigentlich bin ich gegen das grundsätzliche Tempolimit, weil ich glaube, ich kann meine Geschwindigkeit den Gegebenheiten anpassen.
    Aber beim Lesen deines Beitrags fällt mir ein, in den Jahren wo ich dauernd die Strecke Hamburg-Köln und zurück gefahren bin, nahm ich lieber die A1 über Bremen. Dort war fast nur 130 km/h erlaubt. Die A2 über Hannover ist kilometermässig gleich, weitgehend 3spurig und größtenteils ohne Beschränkung. Die Fahrt auf der 3 empfand ich immer entspannter.
    Abstand? Ja Abstand muss sein, sogar die Vögel auf der Stromleitung sitzen mit Abstand nebeneinander😉
    LG sk

    • Dieses Verkehrsthema scheint doch ein sehr interessantes zu sein, eigentlich ja nur die Überleitung zum Thema Nähe und Distanz in Beziehungen… aber gut.

      Es gibt auch hier bei mir 2 Autobahnen die parallel laufen, die 67 und die 5. Die 67er hat fast durchgängig 120km/h und ich gebe Dir recht, es ist irgendwie weniger stressig da zu fahren. Auf der A5, größtenteils auch nur 2-spurig fährt man immer „mit dem Messer zwischen den Zähnen“ – im Durchschnitt fährst da auch nicht schneller weil es gar nicht geht, es einen aber ärgert, weil man theoretisch ja schneller könnte…

      Und das mit den Vögeln und dem Abstand, ja, bin ich bei Dir…

      Liebe Grüsse
      Thomas

  6. Anfänglich ist es in den meisten Beziehungen ja ein vorsichtiges Herantasten. Nach einiger Zeit und heftigen Hormonschüben später kann man die Finger nicht voneinander lassen – das zwischenmenschliche Gummiband wird straff gespannt. Bis dann auch diese Phase vorbei ist und man sich wieder auf seine anderen Prioritäten besinnt. Dann also wieder Distanz um immer wieder zusammen zu finden. So oder ähnlich hat das sicher jeder von uns schon erlebt, als wir noch jung waren und überhaupt…
    Irgendwann weiss man, wieviel Nähe und auch Distanz man in einer Beziehung braucht oder meint das zumindest zu wissen. Da wäre es doch viel einfacher, sich einen Partner zu suchen, der ähnlich tickt, ähnliche Bedürfnisse und Ansichten hat, damit man eben nicht ständig nervige Kompromisse eingehen muss ;-). Wäre, hätte – Fahrradkette.
    Witzig wirds dann, wenn sich 2 verlieben, die meinen ähnlich zu ticken und dann unabhängig voneinander bemerken, dass die vermeintlich benötigte Distanz zum Anderen ihnen gar nicht gut tut. Dass sie mehr wollen als gedacht. Aber wie gut, dass es ein elastisches Gummiband ist, was da verbindet und kein Stahlseil oder. Kommunikation hilft, das Gummiband bei Bedarf enger zu knoten oder eben auch ein wenig Abstand zu wahren. Wobei wie angedeutet eine ähnliche „Veranlagung“ da schon hilfreich ist. Ob wirklich Veranlagung oder Erziehung oder Erfahrung.???..

    Sieht nur oft real anders aus, gibt immer Beziehungsflüchter und Kletten. Letzteres ist nicht negativ gemeint. Beide Typen bedingen sich und finden regelmäßig zueinander. Die Theorie zu den Flüchtern besagt, dass diese zu sehr im Kindesalter kontrolliert wurden, sich verantwortlich gefühlt haben für die Eltern, mit Liebe erdrückt wurden und genau das als Erwachsene versuchen zu vermeiden. Die Kletten haben genau die entgegengesetzte Erfahrung gemacht als Kind, niemand da, der sich kümmerte, Liebe zeigte, oder eben Leistung gegen Liebe. Diese Muster in einer Beziehung zu erkennen, kann dabei helfen, Nähe-Distanz-Probleme zu überwinden.

    Meist sind eigentlich Frauen die Kletten und die Männer das Gegenteil, aber es gibt genügend Ausnahmen. Da hilft nur an sich arbeiten, dem inneren Kind gut tun und für sich sorgen.
    #klugscheissermodusoff
    Liebe Grüsse und spannendes Thema 🙂

  7. Ahja, dein Wägelchen ist also ein grauer Wolf vom Bayrischen Motorenwerk😊 Auch ausgestattet mit haufenweise empfindlicher Knöpfchen und Displays – ideal für das Männerherz😌
    Ja, Speedy Andrea kann uns (wahrscheinlich nur mich, du kennst dich aus) in die Wunder der großen Grauen einweisen😎😚
    Nein, lieber Thomas, du hast eine Frau Navi aus München oder Dingolfing. Meine Tochter schikaniert nur Frau Navi aus Ingolstadt😊
    Mit meiner Frau Navi Nüvi bin ich auch im Clinch, dieser Kuh☹️ Weißt du, früher sind wir mit der Landkarte in die entlegensten Nester in Frankreich oder Italien gekommen, ohne daß wir bereits mit der Vorderachse über den Steilhang hingen. Jetzt muß ich manchmal weiter denken als Frau Nüvi, weil sie mich schon in die Pampa gelockt hat😢 Aber gut, in den Großstädten mag ich sie auch!

    Liebe Grüße
    Elisabeth

    • Ich kenne das mit den Landkarten auch noch. Patent-gefaltet. Grosses Kino. Hast Du jemals so eine Karte wieder so zusammengefaltet bekommen, wie man sie gekauft hat? 🤨
      Ich hatte mal ein Navi in einem Transporter, die wollte mich immer auf den Zietüüring führen… ich habe drei Runden um den Block gebraucht, bis ich kapiert hatte, dass sie eigentlich den City-Ring meinte 😃

      Liebe Grüsse
      Thomas

      • Hihi, genau so isses😊 Unsere Landkarten wurden nie wieder anständig gefaltet und alle waren mit Tesa verstärkt.
        Ja, da hattest du eine ganz besondere Frau Navi😂 Sie wollte dir vielleicht eine Sightseeing-Tour gönnen – 3mal um den Block, vielleicht war’s ein historisches Gebäude, das sie dir zeigen wollte😊

        Liebe Grüße
        Elisabeth

  8. Hallo Thomas,

    Distanz und Geschwindigkeit im Straßenverkehr sind gut messbar und relativ leicht beeinflussbar. Da gibt es prinzipiell auch recht wenig unterschiedliche Auffassungen bezüglich einer Angabe wie z. B. 100 km/h oder 50 m Abstand.
    Ansonsten gelten für den Draußenfall klare Regeln, an die sich ein Verkehrsteilnehmer halten kann (und soll).

    Distanzen im zwischenmenschlichen Bereich hingegen sind eigenartig. Schon das Wort selbst! Für manchen ist allein der Begriff bereits ein Riesenabstandshalter. Distanz klingt kühl. Es suggeriert fast schon: Bleib mir vom Hals! Umgekehrt genauso. Wem erbetene Distanz eher missfällt, der sieht sofort einen nahezu unüberbrückbaren Abstand.

    Unter Menschen (Beziehungen oder soziale Kontakten, wie Kollegen, Freunden etc.) erlebt man immer wieder, wie unterschiedlich Abstände (temporär oder entfernungsmäßig) von Personen empfunden werden können.
    Das Näheempfinden ist schon eigen ausgeprägt, und Antennen und Sensoren reagieren höchst eigenwillig. Offiziell gibt es ja sogar diesen „Wohlfühlabstand“ und bereits dort muss man unterscheiden, ob es sich um öffentliche, soziale, persönliche oder intime Distanz handelt. Der Anlass macht’s. Und genau da liegt das Problem, wenn hier abstandsmäßig sorglos etwas vermengt wird!
    Unter einem halben Meter wird’s heikel. Das merke ich in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Einkaufen. Was mir an Nähe bei Familie und Partner recht ist, ist es mir noch lange nicht mit fremden Leuten in der Schlange. Folge: Unbehagen oder eine Distanzdiskussion …

    In Beziehungen ändert sich der Wunsch nach Nähe oder Distanz relativ häufig. Bezogen auf die Zahl aller Paare, aber auch bezogen auf die Dauer einer Beziehung. Das ist normal und nachvollziehbar, denn ununterbrochene Nähe kann anstrengend sein. Genauso wie ein „Ewig-Entferntsein“. Solange darüber einvernehmliche Absprachen stattfinden und die Wünsche in die gleiche Richtung gehen – alles gut. Kritisch auch dort, wenn genau diese Bedürfnisse sehr voneinander abweichen bzw. sich die Partner im Laufe der Zeit ausgerechnet in diesem Belang dramatisch auseinanderentwickeln. Der eine verdurstet, dem anderen ist selbst dieser Status quo noch zuviel.

    Thomas, ich stelle mir das manchmal wie die Gezeiten vor. Ebbe und Flut. Distanz und Nähe. Beides gab es immer, beides kann nicht ohneeinander, beides kommt immer wieder.
    Wichtig ist immer, dass es nicht bei Distanz alleine bleibt oder in erdrückende Nähe ausartet.
    Natürlich könnte sich jemand in eine Lücke schieben, die durch Distanzgewährung entstand. Doch manchmal wissen alle Beteiligten erst dadurch, woran ihnen wirklich liegt.

    Soweit das, was mir zu deinen Anmerkungen durch den Kopf ging.

    LG Michèle

    • Liebe Michèle,

      schöne und in vielen Teilen, die Gedanken, die mir auch durch den Kopf geistern. Ebbe und Flut, auch das ist ein schönes Bild, welches Nähe und Distanz eindrücklich widerspiegelt… und das mit dem Hineindrängen in die Lücke, die man zugelassen hat oder ganz bewusst geschaffen hat. Ja, vielleicht hat auch das eine die Beziehung überdenkende und wertschätzende Wirkung.
      Vielen Dank für so viele inspirierende Gedanken.

      Hab einen schönen Abend
      Liebe Grüsse
      Thomas

  9. Pingback: Verzerrt – Thomas hier…

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