Marburg

Ich war kürzlich zu einer Veranstaltung in der alten Universitätsstadt Marburg. Als Abendveranstaltung gab es dann noch eine Führung durch das Schloss. Anstrengender Weg zum Schloss, aber es lohnt sich.

Ich habe wegen des tollen Feedbacks auf meine s/w Serie zwei Bilder nachbearbeitet… hat was…

Ganz liebe Grüße in die Lausitz aus Wien 😘😊🌹

Marburg hat ca. 73.000 (über 30.000 Studenten) Einwohner Historische Monumente und grüne Oasen, altehrwürdige Geschichte und modernes Studentenleben – Marburg vereint auf oftmals überraschende Weise Stadterlebnis und Naturgenuss, Gegenwart und Vergangenheit, Fortschritt und Tradition.

Einen besonderen Genuss verspricht der Gang durch die pittoreske Marburger Altstadt. Das bis ins Mittelalter zurückreichende Ensemble von Fachwerkhäusern und Steinbauten lädt zu einem Spaziergang über versteckte Gässchen und urige Treppen ein. Dabei lohnt sich nicht nur der Blick auf die vorbildlich sanierten Fassaden, sondern auch ein Besuch der zahlreichen Geschäfte, Restaurants, Cafés und Kneipen. Attraktive Museen, Ausstellungshäuser und Veranstaltungsorte ergänzen das kulturelle Erleben der charmanten Universitätsstadt an der Lahn.

Das Landgrafenschloss zu Marburg thront hoch über der Marburger Altstadt und ist eine der Hauptattraktionen unter den Sehenswürdigkeiten dieser Stadt Stadt.

Die ältesten von außen sichtbaren Gebäudeteile stammen aus dem 13. Jahrhundert. Der erste hessische Landgraf Heinrich I., Enkel der Heiligen Elisabeth, baute hier seine Residenz auf. Jüngstes Gebäude ist der Wilhelmsbau (Grundsteinlegung 1493), der heute in fünf Stockwerken das Universitätsmuseum für Kulturgeschichte beherbergt. Schlossbesucher können im Untergeschoss des Westflügels auch Reste alter Burganlagen aus dem 9. und 10. Jahrhundert sehen.

Der im Nordtrakt gelegene und im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts erbaute gotische Fürstensaal hat eine Grundfläche von rund 420 Quadratmetern. Damit ist er der größte gotische Profansaal Deutschlands und wurde ausschließlich zu weltlichen Zwecken errichtet. Noch heute wird der Fürstensaal zu besonderen festlichen und kulturellen Anlässen genutzt.

Die 1290 geweihte Schlosskapelle weist einen historischen Fußboden aus glasierten Tonfliesen und große Teile der ursprünglichen Wandmalereien auf.

Seine wichtige Funktion als eine der Hauptresidenzen der Landgrafen von Hessen verlor das Marburger Schloß im Jahr 1604 mit dem Tod von Landgraf Ludwig IV., der kinderlos verstarb. Ludwig IV. – Erbe des Marburger Landesteiles – war einer der vier Söhne und Haupterben Philipps des Großmütigen (1504–1567). In den weiteren Jahrhunderten diente das Landgrafenschloss vielen anderen Zwecken; es war unter anderem Gefängnis und Hessisches Staatsarchiv.

Entsprechend wenig ist von der ursprünglichen Innenausstattung erhalten. Dennoch lohnt ein Rundgang durch die historischen Räumlichkeiten, die häufig dort präsentierten Ausstellungen und das Museum für Kulturgeschichte im Wilhelmsbau.

Fotos von mir und Text © Stadt Marburg

 

28 Replies to “Marburg”

  1. Lieber Tom, ein schöner Beitrag über eine wunderschöne Stadt. Die Fotos auch wieder ganz toll, das Letzte davon übrigens meine Nummer 1.
    Wieder etwas Neues kennengelernt. 😉 Dankeschön. 🌷Hab einen schönen Abend. Liebe Grüße Deine Maren 😘😊🤗

    • Liebe Maren, Danke für die Blumen. Dass Dir das letzte Foto gefällt, ich habe fast vermutet 😉
      Schlaf schön und süße Träume
      Dein Tom 😘🤗🌹

    • Benita, ich bin leider nur für einen Tag hier. Heute Abend angereist und morgen Nachmittag/Abend gehts schon wieder weiter. Vegane Restaurants… immer her damit. Ich kenne das Tian im 1. und das Harvest im 2. Bezirk. Dann war ich mal in nem veganen Kaffee, weiss aber nicht mehr, wo das war, irgendwo im 1. Bezirk, glaube ich. Das war aber erstklassig.
      Liebe Grüße
      Thomas

      • Das Harvest ist super. Im 1. gegenüber der Hauptuniversität beim Schottentor, das Yamm! hat auch vegetarisches ist aber alles angeschrieben. Find ich sehr gut, aber eher teuer. Wobei im Vgl. zum Tian noch günstig. Das Vegetasia, im 3. Bezirk, Ungargasse 57, ist taiwanesisch mit tollem Buffet, das Veggiezz 9. Bez, Alserbachstr. 30, recht neu und riesen Speisekarte, ein kleines Lokal, nahe Franz-Josefs-Bhf., auch sehr gut im 1. Bez, das Makro, Fleischmarkt 16, beim Buddhistischen Zentrum im Hof hinten. Eher klein und große Tische, sodass dazusetzen üblich ist. Nett zum ins Gespräch kommen. Zuletzt, das Landia, 1070, Ahornergasse 4 ist auch nett, eher Hausmannskost.
        Tja, du musst bald wiederkommen, denn das wird sich morgen nicht ausgehen. 😉 Dabei sind das nur ganz wenige der veganen Restaurants. Ach ja, es gibt sogar ein veganes Burger-Restaurant und vegane Sushi, die mehr sind als nur Gurke und Avokado. …
        Vielleicht bis zum nächsten Mal bei einem veganen Snack. Veganes Café fällt mir nur das Nomnom ein, weiß aber nicht genau, wo es ist, oder ein ganz kleines im 1. beim Judenplatz, dessen Namen ich nicht kenne. Allerdings war ich in beiden noch nie.
        So, jetzt eine gute Nacht und Mahlzeit morgen. 🙂
        Alles Liebe
        „Benita“

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