ISE 2016

Eine ganz persönliche Betrachtung dieses, für unsere Branche, wichtigste Event des Jahres. Über den großen Erfolg, den wir mit diesem Messeauftritt zweifelsohne hatten, will ich hier nicht berichten. Nur so viel: ich bin stolz darauf, dass ich in einem so großartigen Team einige meiner Ideen umsetzen durfte und stolz darauf, mit welcher Wertschätzung unsere Arbeit honoriert wurde.  Jeder Einzelne hat zum Erfolg beigetragen und sein Bestes gegeben.

Für mich, wie für viele Andere, ist diese Messe auch immer ein „Familientreffen“. Man trifft alte Kollegen, Freunde und knüpft viele spannende und interessante neue Kontakte.

Schon am Flughafen in Stuttgart am Fasnets-Montag habe ich alte Bekannte und  Wegbegleiter getroffen. Im Hotel angekommen dann die nächste Begegnung mit ehemaligen und jetzigen Kollegen und da ist es dann wieder dieses Gefühl der gegenseitigen Wertschätzung und auch eine nicht zu unterdrückende Freude, diese Menschen zu begrüssen. Und das ist auch das, was ich während 4 anstrengenden aber auch spannenden Messetagen und Abenden/Nächten 😉 erleben durfte. Menschen, mit denen man über das Jahr vielleicht telefoniert, per Email kommuniziert oder über soziale Netzwerke Kontakt hält. Es ist so wertvoll, diese wunderbaren Menschen dann persönlich zu treffen.Und dabei ist es völlig gleichgültig, für welche Firma man arbeitet. Es ist der Mensch, der in einem solchen Moment zählt.

Ich habe in 2015 so manches erlebt, einige Enttäuschungen hinnehmen müssen und habe falsche Freunde auch fallengelassen. Ganz bewusst. Menschen, die mir nicht gut tun, weitestgehend ignoriert und mich denjenigen zugewandt, die mich so schätzen, wie ich bin, und die ich genauso schätze. Da ist es plötzlich wieder völlig egal, welche Geschichten über einen selbst kursieren, wenn man solche ehrliche Weggefährten trifft und sich einfach mal auch in den Arm nehmen kann und sich darüber freut, sich zu begegnen. Solche einzigartigen Momente hatte ich während der ganzen Messe. Wenn man dann die andere Seite der Geschichte hört, sich mit Leuten unterhält, die einem ganz ehrlich und offen ihre Sichtweise und Wahrheit erzählen, weil sie sich zum Teil auch verpflichtet fühlen, wird vieles klar. Persönliche Gespräche offenbaren meist eine ganz andere Sichtweise und mit ein wenig Menschenkenntnis und den richtigen Fragen offenbart sich der Gesprächspartner mit seiner Körpersprache und den ausgesendeten Signalen. Man merkt wenn man belogen wird. Da ist plötzlich auch das, was man per What’s App oder Facebook austauscht, nur noch die Maske, hinter denen sich einige offensichtlich verstecken.

Es hat mich auch sehr gefreut, wie viele Menschen meinen Blog regelmässig lesen, mich direkt darauf angesprochen haben, es spannend finden, den Thomas, Tom, teekay hinter dem „Director“ näher kennenzulernen. Motivation genug, um damit weiter zu machen.

Ich konnte diese Zeit in Amsterdam nutzen, um neue Kontakte zu wichtigen Kunden aufzubauen, um die Beziehungen zu meinen Kollegen zu verbessern und Menschen zu denen man bislang (leider) nur online Kontakt hatte, endlich persönlich kennenzulernen. Ich bin glücklich, dass hier einige liebe Menschen hinzugekommen sind, die ich durchaus als Freunde bezeichnen würde. Die gemeinsame Zeit bei der Abendgestaltung mit gutem Essen und feinem Wein helfen da durchaus, auch einmal persönliche Gespräche zu führen und andere Menschen viel besser zu verstehen. Der erste Eindruck hat sich für mich dabei oftmals bestätigt.

Ein Highlight dieses Jahr war sicherlich auch wieder eine Abendveranstaltung zu der ich, nicht ohne Stolz, erneut eingeladen war und die ich in Begleitung einer lieben Kollegin erleben durfte. Viele tolle Gespräche auf Augenhöhe in ungezwungener Atmosphäre, Networking und Socializing in einem tollen Ambiente und einer ganz besonderen Begegnung, die einen überaus versöhnlichen Charakter hatte und sehr harmonisch verlief. Ich denke, wir beide hatten etwas Vorbehalte uns dort zu treffen aber letztlich zählt eine jahrelange Freundschaft mehr als das, was beruflich nicht wirklich funktioniert hat.

Donnerstag war für mich, neben Kontakt zu vielen interessierten Besuchern, der „Friends-Day“ auf der Messe. Viele meiner alten Wegbegleiter haben mich auf unserem Messestand besucht, man fand neue Ansätze, wie man miteinander für beide Seiten Geschäfte und Projekte entwickeln könnte und man hat sich natürlich auch privat unterhalten. Ein tolles Gefühl, dass dieser Grundsatz, dass Business immer noch und trotzdem nur mit Menschen funktioniert. Unsere Branche zeichnet das auch aus, People-Business!

Für mich war diese Messe ein voller Erfolg, für Shure, mit Shure. Ich bin mit dem guten Gefühl zurück gekommen, dass man mich schätzt, egal, welche Visitenkarte ich gerade habe. Hoffe dabei auch, dass die jetzige Karte lange Bestand hat. 😉

Die Menschen, die mir mit Neid und Missgunst das Leben schwer gemacht haben, irgendwelche Geschichten erzählt haben, konnte ich so weiter aussortieren, indem ich die Geschichten aus erster Hand hörte… ich brauche diese Beziehungen und „Freunde“ nicht mehr.

Neue wunderbare Freundschaften sind entstanden und natürlich tat es auch so gut alte, wahre Freunde wieder zu treffen und so freue ich mich schon auf das nächste „Familientreffen“.

Ein paar Impressionen:

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